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Mit diesem Schritt-für-Schritt-Plan bekommst du fettiges Haar in den Griff!

  • 20 min Lesezeit
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Fettiges Haar – es ist so nervig. Es kommt immer schneller zurück, als man möchte, und sieht ungepflegt aus. Nach unserem vorherigen Blog „Verabschieden Sie sich von fettigem Haar mit diesen 10 Tipps!“ wollten wir uns tiefer mit der Materie befassen. Warum bekommen wir fettiges Haar und kann man es wirklich loswerden? Wir haben die Ursachen von fettigem Haar untersucht und ein erlösendes 16-Schritte-Programm entwickelt, wie Sie fettiges Haar unter Kontrolle bekommen. Möchten Sie die Untersuchung überspringen und direkt zur Antwort? Dann scrollen Sie schnell zur Frage: „Wie kann ich fettiges Haar unter Kontrolle bekommen?“ Viel Spaß beim Lesen!

 

Was ist fettiges Haar?

Normales Haar wird zu „fettigem Haar“, wenn es mehr Talg enthält als gewünscht. Man bekommt fettiges Haar, wenn die Kopfhaut zu viel Talg absondert. Einerseits ist Talg sehr nützlich, da er eine Schutzschicht bildet, die das Haar vor Bakterien, Reizstoffen oder Krankheitserregern schützt. Leider kann zu viel Talg Formen annehmen, die man lieber nicht möchte. Das Haar sieht fettig, kraftlos, schlaff, klebrig und unangenehm aus.

 

Wie entsteht fettiges Haar?

Um die Haarfollikel herum befinden sich Talgdrüsen. Die meisten Talgdrüsen befinden sich also auf der (normalerweise behaarten) Kopfhaut. Eine Talgdrüse hat die Funktion, Abfallstoffe abzusondern. Diese Absonderung erfolgt über einen Ausführungsgang der Talgdrüse, der in die Hautpore der Kopfhaut mündet. Wenn man genau hinsieht, kann man diese Hautpore auch mit bloßem Auge erkennen. Bei jüngeren Menschen haben sie eine runde Form, bei älteren eine ovale. Da Talgdrüsen nur an behaarten Stellen vorkommen, nutzen sie oft auch die Haarfollikel als Ausführungsgang für das Sekret. Dieses Sekret ist Talg.

Wir tauchen kurz in die Wissenschaft ein, den wahren Grund, warum Ihr Haar fettig wird. In den Talgdrüsen befinden sich Drüsenzellen. Drüsenzellen speichern große Mengen Fett im Zytoplasma. Es kommt ein Zeitpunkt, an dem die Drüsenzelle abstirbt, so ist es bei der Zellteilung. Wenn die Zelle stirbt, platzt sie auf. Übrig bleibt dann eine fettige Substanz: Talg. Talg ist eine Mischung aus Fettsäuren, Fettalkoholen und Zellresten. Dieser Talg wird dann über den Ausführungsgang abgesondert und gelangt so auf die Kopfhaut.

 

Warum haben wir eigentlich Talgdrüsen?

Talgdrüsen haben durchaus eine „gute“ Funktion. Talgdrüsen bilden eigentlich eine Art Schutzschicht auf Ihrer Kopfhaut. Sie halten Ihr Haar geschmeidig, glänzend, widerstandsfähig und wasserabweisend. Mit anderen Worten: weniger porös. Zusammen mit Schweiß bilden sie eine Art Mantel oder Barriere. Talgdrüsen und Schweiß sorgen zusammen für einen Säuregrad. Dieser Säuregrad verhindert, dass Krankheitserreger, Bakterien und Reizstoffe in Ihre Haut eindringen können. Außerdem verhindert diese Barriere das Austrocknen und den Feuchtigkeitsverlust der Kopfhaut. Ihre Kopfhaut bleibt also durch die Talgdrüsen schön geschmeidig. Eine übermäßige Talgproduktion führt zu zu fettigem Haar, und eine zu geringe Talgproduktion kann zu trockener Haut führen.

 

Warum hat der eine fettigeres Haar als der andere?

Der Talgdrüsenprozess läuft also bei uns allen ab. Aber warum passiert das bei dem einen viel mehr als bei dem anderen? Wie viel Talg Sie absondern, ist meist erblich bedingt, hängt aber insgesamt von diesen Faktoren ab:

  • Erbliche Faktoren
  • Hormonhaushalt
  • Geschlecht
  • Alter
  • Ernährung
  • Gereizte Kopfhaut
  • Berührungen
  • Fieber und Medikamente
  • Temperaturänderungen
  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • Haarstruktur und Frisur
  • Verwendung falscher Produkte

Wie Sie sehen, gibt es viele Faktoren, die Sie kaum beeinflussen können. Abgesehen davon, dass Sie Ihren Eltern für das Erben von fettigem Haar danken, können Sie auch nicht viel an Ihrem Hormonhaushalt, Geschlecht, Alter, Krankheitserscheinungen usw. ändern. Apropos Alter, vielleicht ein kleiner Lichtblick: Im Durchschnitt nimmt die Talgproduktion nach dem 25. bis 30. Lebensjahr ab.

 

Wie führen bestimmte Faktoren zu fettigem Haar?

Wir erklären Ihnen, wie diese Faktoren dazu führen, dass Ihr Haar fettig wird. Denn wenn wir die Ursachen kennen, können wir auch herausfinden, was wir dagegen tun können! :)

Erbliche Faktoren
Es kann sein, dass eine übermäßige Talgproduktion genetisch bedingt ist. Wenn also einer Ihrer Eltern fettiges Haar hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie dies auch geerbt haben.

Hormonhaushalt
Ihr Hormonhaushalt kann während der Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre, durch Medikamente oder durch Stress schwanken oder gestört werden. Wenn Sie einen Mangel an dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen haben (das die Talgproduktion hemmt), können Sie schneller fettiges Haar bekommen. Außerdem stimuliert das männliche Geschlechtshormon Testosteron die Talgproduktion.

Geschlecht
Die Talgproduktion nimmt bei allen Menschen während der Pubertät zu und bleibt dann bis etwa zum 30. Lebensjahr relativ stabil. Danach nimmt die Talgproduktion ab (endlich!). Pro Jahrzehnt nimmt die Talgproduktion bei Frauen schneller ab als bei Männern, besonders nach der Menopause.

Alter
Während der Pubertät nehmen die Talgproduktion und Talgabsonderung zu. Diese Talgproduktion bleibt bis etwa zum 30. Lebensjahr stabil. Danach nimmt sie stetig ab. Nach der Menopause nimmt sie noch schneller ab.

Ernährung
Um Ihnen ein Beispiel für die Ernährung zu geben: Schokolade und Bier verschlimmern die Talgproduktion, da sie hochglykämische Zucker enthalten. Hierauf haben Sie also einen Einfluss. Der Vorteil ist, dass die Ernährung sowohl von innen als auch von außen die Kopfhaut beeinflussen kann. So können Sie Nährstoffe zu sich nehmen, die Ihre Haarfollikel von innen stimulieren, aber Sie können auch Shampoos oder Spülungen verwenden. Ein wichtiges Vitamin, das hierbei eine aktive Rolle spielt, ist Vitamin B. Wenn Sie nicht genug Vitamin B aufnehmen, kann der Talgspiegel gestört werden. Es reguliert nämlich die Produktion und Regulierung von Talg.

Gereizte Kopfhaut
Eine gereizte Kopfhaut führt zu fettigem Haar, weil man oft kratzt und ständig an der Kopfhaut ist. Diese Faktoren führen dazu, dass Ihre Kopfhaut übermäßig Talg produziert. Dies tut die Kopfhaut, um sich vor Stress zu schützen und die Reizungen zu lindern.

Berührungen
Das Massieren der Kopfhaut ist ein absolutes No-Go. Dies stimuliert nämlich die Talgdrüsen, noch mehr zu produzieren. Wenn Sie viel an Ihren Haaren sind, entfernen Sie Talg, wodurch Ihre Haare noch mehr Talg produzieren. Versuchen Sie also, Berührungen mit der Kopfhaut so weit wie möglich zu vermeiden. Beispiele sind: Ihr Haar bürsten, kurz durch Ihr Haar streichen, oft die Frisur wechseln (Dutt rein, Dutt raus) oder die Reibung mit dem Kissen beim Schlafen.

Fieber und Medikamente
Wir sind natürlich keine medizinischen Spezialisten, aber Medikamente können die Talgproduktion erhöhen. Fragen Sie Ihren Hausarzt, ob dies bei den Ihnen verschriebenen Medikamenten der Fall ist.

Temperaturänderungen
Bei hoher Luftfeuchtigkeit oder warmem Wetter produziert Ihr Körper mehr Talgfett. Denn: Je wärmer Ihnen ist, desto mehr schwitzen Sie. Zu warme Duschstrahlen auf der Kopfhaut sind auch nicht förderlich: Wärme stimuliert die Talgproduktion. Achten Sie also auch auf einen heißen Föhn.

Haarstruktur und Frisur
Jeder hat andere Haare: der eine hat dünnes Haar, der andere lockiges, krauses, wuscheliges, glattes, usw. Die Struktur Ihrer Haare bestimmt eigentlich, wie leicht sich Talg auf Ihren Haaren verteilen kann. Je glatter Ihre Haare, desto schneller werden sie fettig. Übrigens leiden Menschen mit kurzen Haaren seltener unter fettigem Haar, da dieses weiter von der Kopfhaut entfernt wächst als langes Haar. Das liegt daran, dass langes Haar schwerer ist und dadurch schneller an der Kopfhaut anliegt.

Die Verwendung falscher Produkte
Zunächst ist die Verwendung von zu vielen Haarprodukten nicht wirklich empfehlenswert. Diese können sich nämlich in Ihrem Haar ansammeln (Build-ups). Außerdem sollten Sie Produkte mit verschiedenen Ölen, feuchtigkeitsspendende Shampoos oder Conditioner, die Ihr Haar mit Feuchtigkeit versorgen sollen, lieber meiden.

Jetzt, da wir die Ursachen von fettigem Haar kennen, wissen wir auch, ob und was wir dagegen tun können! Lesen Sie schnell weiter:

 

Wie kann ich fettiges Haar wieder unter Kontrolle bekommen?

Wie Sie vielleicht inzwischen bemerkt haben, haben Sie nur geringen Einfluss darauf, fettiges Haar zu verhindern. Und ehrlich gesagt: Es gibt kein magisches Wundermittel oder eine Methode, die Ihr Haar plötzlich nie wieder fettig macht. Dennoch gibt es Hoffnung: Was wir tun können, ist Ihnen zu erklären, wie Sie fettiges Haar unter Kontrolle bekommen und am besten pflegen können. Sie können Ihre Kopfhaut nämlich ein wenig trainieren. Und wer weiß: Vielleicht wirkt es ja supergut für Sie und Sie sind für immer von den fettigen Sorgen befreit!

Jetzt ist es endlich Zeit für den Schritt-für-Schritt-Plan. Wir nehmen Sie mit durch die täglichen Dinge, vom Duschen bis zur Ernährung. Lesen Sie schnell weiter, wie Sie fettiges Haar in 16 Schritten wieder unter Kontrolle bekommen!

 

Schritt 1 - Der Start Ihrer neuen Haarpflege-Routine

Wie wir oben bereits ehrlich zugegeben haben: Sie können leider nicht mit einem Klick fettiges Haar loswerden. Durch die obige Erklärung haben Sie sicherlich erkannt, dass es nicht viele, aber doch einige Dinge gibt, die Sie tun können. Naja… schön ist anders, aber jeder bekommt fettiges Haar und wir müssen alle damit umgehen. Wie Sie es unter Kontrolle bekommen, das erklären wir Ihnen. Ab sofort starten Sie mit frischem Mut in Ihre neue Haarpflege-Routine! Sie schaffen das!

 

Schritt 2 - Waschen Sie Ihre Haare seltener

Wenn Sie schon länger nach einer Lösung für fettiges Haar suchen, haben Sie sicherlich schon einmal diesen Tipp gelesen: Das Haar für längere Zeit nicht waschen, als eine Art Detox, um schließlich die Zeit zwischen den Wäschen zu verlängern. Diesen Tipp raten wir ab. In der Zwischenzeit, in der Sie Ihr Haar nicht waschen, sammeln sich Stylingreste, Schmutz von außen und Reste von Trockenshampoo an. Dies kann sich erheblich in Ihrem Haar ansammeln. Wenn Sie Ihr Haar nicht waschen, kann dies zu einer sehr gereizten oder trockenen Kopfhaut führen, die auf Dauer auch jucken kann. Schmutz, Öl und Reste bekommt man mit Wasser meist auch nicht gut heraus, dafür braucht man ein Shampoo. Kurz gesagt: Eine solche Detox, bei der Sie Ihr Haar wochenlang nicht waschen, ist ein No-Go, dadurch entfernen Sie sich nur noch weiter vom Ziel. Andererseits… wenn Sie Ihr Haar zu oft waschen, wird die Talgproduktion ebenfalls wieder stimuliert. Durch das Einmassieren, die Duschstrahlen und die warme Temperatur wird die Kopfhaut zur Talgproduktion angeregt. Also auch durch zu häufiges Haarewaschen sind Sie wieder am Anfang.

An diesem Punkt scheint also nichts gut zu sein. Aber das Gegenteil ist der Fall. Es dreht sich nämlich alles um eines: Balance. Das Schlüsselwort, wenn es um Ihr Haar und Ihre Kopfhaut geht. Waschen Sie Ihr Haar nicht, nur weil „Waschtag“ ist. Fühlen Sie genau, wann Ihr Haar wirklich eine Wäsche braucht. Ist es sichtbar fettig/schmutzig oder bekommen Sie eine gereizte Kopfhaut? Zeit für eine Wäsche! Das Ziel ist es, die Zeit zwischen den Wäschen zu verlängern. Das geht zum Glück, denn Sie können Ihre Kopfhaut ein wenig trainieren. Außerdem tragen die Tipps 3 bis 16 alle dazu bei. Also lesen Sie schnell weiter!

 

Schritt 3 - Verwenden Sie die richtigen Haarpflegeprodukte

Eines der schönsten Dinge an Ihrer neuen Haarpflegeroutine: neue Produkte aussuchen! Denn das richtige Shampoo und die passende Spülung dürfen natürlich nicht fehlen. Schauen Sie mal:

Welches Shampoo kann ich bei fettigem Haar verwenden?
Merke: Ein Shampoo ohne Sulfate und Silikone ist ein Muss! Sulfate sind (oft aggressive) Reinigungsmittel, die Ihr Haar von Fetten, Schmutz, Stylingresten, eigentlich allem befreien. Auf den ersten Blick klingt das natürlich perfekt, aber nein: Ihre Kopfhaut wird auch von guten Ölen befreit und Ihre Kopfhaut erhält das Signal, dass keine Schutzschicht mehr vorhanden ist, was zu einer noch stärkeren Talgproduktion führt.

Ein Shampoo ohne Sulfate oder Silikone wird oft als mildes Shampoo bezeichnet. Ein mildes Shampoo hat eine großartige Balance zwischen der Reinigung und dem Entzug der guten Fette. Dadurch wird Ihre Kopfhaut gereinigt, die guten Öle bleiben an Ort und Stelle und Ihre Kopfhaut erhält nicht das Signal, noch mehr Talg zu produzieren. Perfekt! Schauen Sie sich diese Shampoos an:

 

Welche Spülung kann ich bei fettigem Haar verwenden?
Wir verstehen, dass Sie gefühlsmäßig glauben, dass Sie besser keine Spülung verwenden sollten, aber Sie brauchen sie gerade! Fettiges Haar entsteht nämlich an der Haarwurzel, und wenn Sie es oft ohne Spülung waschen, werden Ihre Spitzen trocken. Wo ein Shampoo Ihre Haarschuppen öffnet, um Ihr Haar gut reinigen zu können, schließt eine Spülung diese wieder. Eine Spülung ist also mega wichtig, denn geschlossene Haarschuppen sind genau das, was Sie wollen! Dadurch ist Ihr Haar weniger anfällig und bleibt schön stark. Wir empfehlen Ihnen, eine leichte Spülung zu verwenden, die Ihr Haar nicht beschwert. Wenn Sie eine Spülung verwenden, die Ihr Haar beschwert, liegen Ihre Haare näher an Ihrer Kopfhaut an, mit der Folge… wir müssen es Ihnen wohl nicht sagen. Schließlich enthalten Spülungen oft Silikone. Für den einen ein Muss und für den anderen ein Gräuel. Silikone legen eine Schicht um Ihr Haar, wodurch es glatt und glänzend wird. Aber wir vom Club der fettigen Haare möchten, dass unser Haar und unsere Kopfhaut atmen können. Silikone sind also ein No-Go! Wir haben einige leichte Spülungen für Sie zusammengestellt:

 

Welche weiteren Produkte kann ich zur Pflege meiner Haare verwenden?
Öle oder Seren direkt auf der Kopfhaut sollten Sie besser vermeiden. Aber Produkte, die Ihr Haar gesund und in Balance halten, sind wunderbar! Ab und zu Ihrem Haar eine besondere Pflege zukommen zu lassen, ist daher sicherlich keine schlechte Idee. Vielleicht gefällt Ihnen eines dieser Produkte:

 

Schritt 4 - Verwenden Sie die Haarpflegeprodukte richtig

Sobald Sie Ihr neues Shampoo und Ihre Spülung zu Hause haben, ist es wichtig, dass Sie sie richtig anwenden. Eine ganze Menge Shampoo in Ihr Haar einzumassieren, weil Sie das Gefühl haben, dass es dadurch schön sauber wird, hat eigentlich nicht viel Sinn. Es gibt noch weitere Dinge, auf die Sie achten können, wir haben es Schritt für Schritt erklärt:

Wie verwende ich Shampoo bei fettigem Haar?

  • Nur zur Sicherheit: Wenn alles in Ordnung ist, haben Sie ein mildes Shampoo gekauft, also ein Shampoo ohne Sulfate und Silikone!
  • Verwenden Sie zuerst eine ganz kleine Menge. Tragen Sie es vor allem am Haaransatz auf, die Längen können Sie noch weglassen. So konzentrieren Sie sich wirklich darauf, Ihr Haar von Talgfetten zu reinigen.
  • Oh ja: Nicht zu fest massieren! Dadurch regen Sie die Haarfollikel zur Talgproduktion an.
  • Sie müssen es nicht lange einwirken lassen und spülen Sie es gut aus.
  • Nachdem das überschüssige Fett aus Ihrem Haar entfernt wurde, können Sie mit der „normalen“ Wäsche beginnen. Tragen Sie eine normale Menge Shampoo in Ihr Haar auf und konzentrieren Sie sich dabei auf die Längen und Spitzen. Die Kopfhaut mitzunehmen schadet nicht, aber achten Sie vor allem darauf, diese so wenig wie möglich zu stimulieren. Lassen Sie es kurz einwirken und spülen Sie es dann gut aus.
  • Gutes Ausspülen ist sehr wichtig, um Ablagerungen zu vermeiden!

Wie verwende ich eine Spülung bei fettigem Haar?

  • Auch hier ein doppelter Check: Wenn alles in Ordnung ist, haben Sie eine leichte Spülung ohne Silikone gekauft!
  • Verwenden Sie Spülung niemals auf der Kopfhaut
  • Tragen Sie die Spülung auf die mittleren Längen und die Spitzen auf
  • Vermeiden Sie den Haaransatz, auch hinter den Ohren und im Nacken!
  • Lassen Sie die Spülung kurz einwirken und spülen Sie sie dann gut aus.
  • Auch hier ist ein gutes Ausspülen extrem wichtig.

 

Schritt 5 - Das Haarepeeling ist ein…

… absolutes No-Go! Die Körner sind oft zu scharf, wodurch Ihre Haut geschädigt wird. Die Haut versucht dann, dies durch eine verstärkte Talgproduktion zu reparieren. Es ist also ein Mythos, dass dies fettiges Haar behebt!

 

Schritt 6 - Duschen Sie mit einer niedrigeren Temperatur

Warum Ihr Haar durch eine warme Temperatur fettig wird, haben wir Ihnen bereits bei den Ursachen erklärt. Zusammenfassend: Durch Wärme steigt die Talgproduktion. Das ist auch der Grund, warum Sie im Sommer schneller fettiges Haar haben. Sie müssen jetzt nicht eiskalt duschen, aber stellen Sie die Temperatur etwas niedriger, um die Talgproduktion zu reduzieren – super effektiv!

 

Schritt 7 - Spülen Sie Ihr Haar nach dem Waschen mit kaltem Wasser ab

Brrr… wahrscheinlich wollen Sie nicht daran denken. Aber das hat so viele Vorteile! Erstens schließt es die Poren Ihrer Kopfhaut, wodurch Ihre Kopfhaut vor Schmutz, Fett und Öl geschützt wird. Außerdem schützt es die natürlichen Öle und den Talg, die Ihre Kopfhaut schützen. Es verbessert die Durchblutung Ihrer Kopfhaut, wodurch diese in optimalem Zustand bleibt (denken Sie an die „Balance“). Und schließlich ist es wunderbar für Ihr Haar: Ihre Haarschuppen schließen sich, wodurch Sie glattes und glänzendes Haar bekommen. Wunderbar, oder?

 

Schritt 8 - Trockenshampoo ist Ihr allerbester Freund

Zweifellos die beste Erfindung überhaupt: Trockenshampoo. Damit können Sie Ihre nächste Haarwäsche um ein paar Tage verschieben. Trockenshampoo besteht nämlich meist aus Talkumpuder und Stärke, die das Fett aus Ihrem Haar aufnehmen. Außerdem bekommt Ihr Haar oft Volumen, eine Win-Win-Situation!

Wir raten jedoch davon ab, Trockenshampoo tagelang hintereinander zu verwenden. Dies kann sich nämlich erheblich ansammeln, was zu einer gereizten Kopfhaut führt und Ihr Haar außerdem extrem austrocknet. Trotzdem lieben wir Trockenshampoo natürlich. Wir empfehlen Ihnen die folgenden Trockenshampoos:

 

Schritt 9 - Reinige deine Bürste regelmäßig

…und bürste deine Haare seltener. Bürsten wirkt sich bei fettigem Haar nachteilig aus, und zwar auf zwei Arten:

  1. Die Bürste stimuliert die Kopfhaut wie eine Art Massage, was die Talgproduktion anregt
  2. Du verteilst den Talg und das Öl in deinem Haar, wodurch es noch fettiger aussieht

Möchtest du trotzdem deine Haare bürsten? Dann beginne nicht am Haaransatz, sondern ab den mittleren Längen. Reinige deine Bürste regelmäßig und gründlich, damit kein Fett zurückbleibt. Es wäre schade, wenn du gerade deine Haare gewaschen hast und dann mit einer fettigen Bürste bürstest…

 

Schritt 10 - Verwende weniger Stylingprodukte

Je mehr Stylingprodukte, desto mehr Build-ups, desto schneller musst du deine Haare wieder waschen. Genau das wollten wir vermeiden. Versuche, Stylingprodukte auf der Kopfhaut zu vermeiden. Du kannst natürlich unbesorgt etwas Haarspray auf die mittleren Längen und Spitzen auftragen.

 

Schritt 11 -  Verwende die richtigen Stylingprodukte

Wie bereits erwähnt, möchtest du Build-ups vermeiden. Außerdem solltest du Stylingprodukte meiden, die dein Haar beschweren, da dein Haar sonst flach an der Kopfhaut liegt und schneller fettig wird. Wenn du lange Locken hast, sind Mousse oder Wachs eigentlich ein No-Go, da sie dein Haar beschweren können. Versuche also, hauptsächlich ein leichtes Produkt zu verwenden, wie zum Beispiel dieses:

 

Schritt 12 - Kein Kratzen mehr

Leider… kein Kratzen mehr. Berühre deine Kopfhaut so wenig wie möglich. Bürste deine Haare auch nicht mehr als 2x pro Tag. Massieren regt die Durchblutung an. Und eine schnellere Durchblutung regt die Talgproduktion an. Mit anderen Worten: Massiere deine Kopfhaut nicht. Dadurch bekommst du schneller fettiges Haar. Das gilt sowohl für eine Entspannungsmassage als auch unter der Dusche.

 

Schritt 13 - Trage deine Haare zusammengebunden

Um sicherzustellen, dass du dein Haar so wenig wie möglich berührst, solltest du es am besten zusammengebunden tragen. Dadurch ist die Versuchung am geringsten, dein Haar immer wieder in Form zu bringen. Trage zum Beispiel eine schöne Kappe, einen Strohhut, einen halben Dutt, einen schönen Zopf oder einen geflochtenen Zopf. Das ist auch noch total im Trend! Du kannst auch eine schöne Kappe, einen Hut oder ein Tuch tragen, um fettiges Haar zu verstecken. Weniger Haare anfassen macht einen großen Unterschied!

 

Schritt 14 - Achte auf deine Ernährung

Gesundes Haar beginnt von innen! Wir haben alle Nährstoffe aufgelistet, die hervorragend für die Kopfhaut sind:

  • Wasser - Zuerst ist es wichtig, viel Wasser zu trinken. Dies sorgt für die allgemeine Gesundheit, entfernt aber auch Gift- und Abfallstoffe aus deinem Körper. Die Vitalität der Kopfhaut und der Haarwurzeln verbessert sich auch bei ausreichender Wasserzufuhr.
  • Vitamin A - Dieses Vitamin unterstützt das Wachstum von Zellen und Gewebe im Körper. Iss vor allem Spinat, Karotten, Süßkartoffeln, Mandarinen, Mango, Melone oder Aprikosen.
  • Vitamin B2 - Vitamin B2 hilft Haarausfall vorzubeugen. Du findest dieses Vitamin hauptsächlich in Champignons, Eiern, Brokkoli und Spinat.
  • Vitamin B3 - Sorgt für die Durchblutung deiner Kopfhaut und stärkt die Haarfollikel. Dies findest du in Brot, Getreide, Rindfleisch und Lachs.
  • Vitamin B5 - Dies ist auch ein Vitamin, das Haarausfall verhindert und die Ergrauung reduziert. Dies findest du in Huhn, Milch, Vollkornbrot, Getreide und Lachs.
  • Vitamin C - Vitamin C ist hervorragend geeignet, um die Blutgefäße in deiner Kopfhaut gesund zu halten. Du findest es in Spinat, Nüssen, Samen und Avocados.
  • Vitamin E - Vitamin E hält dein Haar elastisch und glänzend. Du findest es in Spinat, Nüssen, Samen und Avocados.
  • Zink/Eisen - Diese beiden Nährstoffe sind wichtig für das Haarwachstum. Produkte, in denen du diese findest, sind Getreide, Nüsse, Milch, Kartoffeln, Vollkornreis, Gemüse und Obst.

Haarvitamine können auch gut zur Gesundheit deiner Kopfhaut und Haare beitragen. Unsere Haarvitamine findest du hier.

 

Schritt 15 - Wechsel dein Kopfkissen regelmäßig

Genau wie deine Haarbürste ist auch dein Kissenbezug wichtig, um ihn regelmäßig zu wechseln. Wechsle deinen Kissenbezug regelmäßig, um zu verhindern, dass alter Talg wieder in dein Haar gelangt. Es wäre schade, wenn dein frisch gewaschenes Haar dadurch wieder fettig wird!

 

Schritt 16 - Geduld

Versuche, eine solche neue Haarpflegeroutine mit den passenden Tipps vor allem dir zu eigen zu machen, dadurch kannst du sie länger beibehalten. Die Schritte und Tipps, die du in diesem Blog erhalten hast, eignen sich zudem auch dazu, deine Kopfhaut und Haare gesund und glücklich zu halten, also auch wenn du kein fettiges Haar hast, ist es definitiv empfehlenswert. Dein Haar muss sich an Haarpflegeprodukte ohne Sulfate und Silikone gewöhnen, wodurch es am Anfang schneller fettig erscheinen kann. Achte besonders gut auf das Ausspülen von Shampoo und Conditioner. Bleib dran, Geduld ist eine Tugend!

 

Wir hoffen, dass wir dir einen Schritt näher zu fettfreiem Haar gebracht haben! Hast du noch eine Frage zu diesem Blog oder zu fettigem Haar, stelle sie uns gerne per E-Mail an info@haarspullen.nl ♡

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